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Messemarathon im Wormser

24.05.2017 – Pressemitteilung Nr. 48 / 2017

Infomessen des Jobcenters und der Agentur für Arbeit Worms am 23. Mai im Wormser

Wiedereinstieg – jetzt erst Recht!“ und „Berufe in der Altenpflege“ das waren die Themen zweier Informationsmessen, zu denen das Jobcenter Worms in Kooperation mit der Agentur für Arbeit eingeladen hatte. Viele hundert Menschen nahmen das Angebot wahr.

„Wenn ein Kind in die Familie kommt, verzichtet meist ein Elternteil auf die Arbeit und bleibt zu Hause. Manchmal fällt dann der Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienzeit schwer. Besonders, wenn man zum Beispiel alleinerziehend ist oder keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann“ so Markus Holzmann, der stellvertretende Leiter des Jobcenters in seiner Begrüßung zur Wiedereinstiegsmesse.
Das Jobcenter Worms betreut derzeit rund 4.400 Familien – 840 davon sind Alleinerziehende und 1690 der Familien haben mindestens 1 Kind unter 18 Jahren. Die häufigsten Fragestellungen der zumeist weiblichen Messebesucher waren daher auch in diesem Jahr: Passt meine eigene Teilzeitmöglichkeit mit dem Wunsch eines Arbeitgebers zur Präsenz am Arbeitsplatz zusammen? Sind meine Kenntnisse noch auf dem aktuellen Stand? Was mache ich wenn mein Kind krank wird und ich arbeiten muss? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg?
Dazu hatten die Organisatoren der Messe, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) von Jobcenter und Agentur, zahlreiche Institutionen wie Weiterbildungsträger, IHK und Handwerkskammer oder die Stadt Worms zum Thema Kinderbetreuung als Aussteller gewinnen können. Eine Farb- und Stilberatung zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche war ebenfalls im Angebot und wurde stark nachgefragt.

In einer zweiten Veranstaltung am gleichen Tag informierten Jobcenter und Agentur über Berufe in der Altenpflege. Dabei konnten sich die Besucher unter anderem über offene Stellen verschiedener Pflegeeinrichtungen informieren. Zu den allgemeinen Voraussetzungen einer Ausbildung im Altenpflegebereich informierte Susanne Arenz vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, die auch einen Alterssimulator im Gepäck hatte. So konnten sich Interessierte nicht nur über die Berufe informieren, sondern auch einmal selbst austesten, wie ihre Mobilität, Sehvermögen und Wahrnehmung möglicherweise in 30, 40 oder 50 Jahren aussehen könnte.

Am Ende des Tages konnte Birgit Krämer, BCA des Jobcenters, ein positives Fazit ziehen – viele interessierte Besucher haben den ganzen Tag über die die Chance zur Information genutzt.


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